|
....und wie alles begann.
Wir das sind mein Mann Christian, meine beiden Söhne Sascha und Patrick und natürlich ich, Birgit.
2003 sind wir aus Hamburg raus und in das schöne Dorf Borstel-Hohenraden gezogen.
Wir haben uns hier den Traum vom eigenem Heim mit Garten erfüllt.
Es ist nichts Großes, aber genau richtig um gemütlich „alt zu werden“
Hier in Bo-Ho wohnen wir richtig toll, ruhig und trotzdem nur einige Minuten von Hamburg entfernt.
Unsere „Beaglemanie“ fing genau, wie bei fast allen Beaglefans,
damit an einen Hund haben zu wollen. Das dieses mal so ausarten könnte, hätten wir damals nicht gedacht.
Hätte mir früher jemand erzählt, dass ich auf einer Hundeausstellung „im Kreis herum“ laufen würde,
hätte ich diesen Menschen wohl für verrückt erklärt.
Aber es kommt immer so, wie es kommen soll.
Ende 2001 überlegten wir, ob und wenn ja, was für ein Hund zu uns passen könnte.
----Das ist schwierig bei vier Personen---
Jeder von uns hatte genaue Vorstellungen.
Wir kamen zum Ergebnis (Nach vielen Büchern, Diskussionen) mittelgroß, kurzhaarig, lustig,
freundlich, kinderlieb und (für meinen Mann) ein Jagdhund .
Fazit, es kann nur ein Beagle werden.
Wieder kauften wir uns Bücher diesmal über Beagle. Kurz darauf ließen wir uns vom BCD
eine Welpenliste schicken und nahmen Kontakt mit Züchtern auf.
So kamen wir zu Susanne Wiegand, sie lud uns gleich zu sich ein, um sie und ihre Meute
kennen zulernen. Sie hatte zwar noch keine Welpen, aber die Idee fanden wir gut.
Es war ein Volltreffer, die Hunde von Susanne gefielen uns sehr gut und wir waren uns sicher,
dass Susanne uns den richtigen Hund verkaufen würde.
Im April 2002 war es dann soweit, der entsprechende Wurf war da.
4 Wochen später sind wir zum „Beaglegucken“ gefahren. Ein Gewusel war das. Susanne hatte uns eine
Hündin versprochen, die wir uns aussuchen konnten (bis auf eine).
Eine tricolour Hündinn, war in engerer Auswahl, aber ich fand bicolour eigentlich schöner. Das merkte
Susanne und riet uns zu ihrem Liebling. Einen bicolour Rüden. Eigentlich war das ein kleines rosa
Meerschweinchen und gar nicht so schön, wie die anderen.
Er tat uns leid und wir entschieden: „Den nehmen wir, das arme Ding.“
Susanne sah das ganz anders: „Der ist nicht hässlich, der ist einfach nur toll!“
Was aus ihm geworden ist, seht ihr ja selbst, ein wunderschöner Rüde, sanft, gelehrig und einfach nur lieb.
Wie war noch die Geschichte mit dem hässlichen Entlein aus dem ein Schwan wurde?!
Nach einem Jahr holten wir uns Isis bei Susanne ab.
Diesmal ließen wir uns die Hündin von ihr aussuchen.
(Sie hat ja doch Recht)
Susannes Worte: „Die Isis ist klasse, aber sie ist ein anderes Kaliber, eine richtige Ziege aber schön.“
Wieder hatte sie Recht. Isis macht viel Blödsinn und den lernte sie verdammt schnell.
Sie klaut wie eine Elster, frisst alles was sie findet und zieht gerne mal alleine um die Häuser.
Sie ist der Kasper bei uns.
Nun hat jeder von uns was er wollte, die Kinder einen Kasper, ich Gesellschaft bei meinen
Spaziergängen und mein Mann seine Jagdhunde.
Nachdem er seinen Jagdschein gemacht hat, bildet er nun unsere Hunde für die Jagd aus.
Diese „Arbeit“ macht den Beagles sichtlich Spaß.
Im Frühjahr 2005 bekam unsere Isis ihren ersten Nachwuchs.
Die Beagle sind unser Hobby geworden und wir verbringen sehr viel Zeit auf Ausstellungen und für andere
Aktivitäten (jagdliche Übungen, Beagletreffen usw.) rund um den Beagle.
Es macht uns sehr, sehr viel Spaß.
Andere halten uns für Verrückte,
wir halten uns für Beagle-Freaks.
|